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    Windelfrei – So klappt das Trockenwerden ohne Windel

    Babys und Windeln, das gehört doch irgendwie zusammen, oder? Erst im 18. Jahrhundert begann man Babys, mit Stoffwindeln zu wickeln. Wegwerfwindeln gibt es erst seit 1961. In vielen Kulturen werden Babys auch heutzutage nicht gewickelt. Die Babys können Ihre Bedürfnisse, in diesem Fall ihr Ausscheidungsbedürfnis, sehr gut kommunizieren. Doch wie erkennt man diese Signale? Tragen Windelfrei-Babys wirklich gar keine Windeln? Wie kann man ein Baby entspannt abhalten? Braucht man besondere Ausrüstung für das Windelfrei? Kann das eigentlich jeder? Diese und mehr Fragen wollen wir in diesem Artikel beantworten.

    Windelfrei – Was bedeutet das eigentlich?

    Beim Windelfrei geht es vielmehr darum, die Bedürfnisse des Babys zu erkennen, als um eine frühzeitige Sauberkeitserziehung. Von Geburt an können Babys ihre Bedürfnisse anzeigen. Sie nuckeln an ihren Fäusten, wenn sie Hunger haben, sie reiben ihre Augen, wenn sie müde sind und sie werden unruhig, wenn sie mal müssen. Babys können ab Geburt ihr Ausscheidungsbedürfnis gut anzeigen, denn sie wollen ihre Bezugspersonen oder ihr Nest nicht beschmutzen. Beim Windelfrei geht es darum, diese Signale zu erkennen und das Baby daraufhin abzuhalten. Viele Eltern benutzen bei der Windelfrei-Methode trotzdem Stoffwindeln als Back-up, sodass nichts schmutzig wird.

    Teilzeitwindelfrei mit Windel als Back-Up

    Das deutsche Wort windelfrei lässt vermuten, dass das Baby gar keine Windel trägt. Der amerikanische Begriff Elimination Communication, was übersetzt so viel wie Ausscheidungskommunikation heißt, beschreibt die Methode besser. Windelfrei muss also nicht bedeuten, dass das Baby gar keine Windeln trägt. Die meisten Eltern entscheiden sich zumindest teilweise für eine Stoffwindel als Back-Up. Geht doch einmal etwas daneben, muss das Kind nicht komplett umgezogen werden. Im Vordergrund der Methode steht nämlich das Abhalten und die Kommunikation über das Ausscheiden, anstatt das Baby ohne Windel.

    Bedürfnisse des Babys erkennen statt frühzeitige Sauberkeitserziehung

    Die meisten Babys entleeren sich nach der Geburt nicht kommentarlos in die Windel. Besonders in den ersten Wochen entleeren sie sich deswegen genau beim Wickeln. Die eigene Beschmutzung entspricht nicht dem natürlichen Programm des Babys. Ein nach Ausscheidung stinkendes Kind hätte früher Raubtiere angelockt. Viele Babys leiden zudem unter Bauchschmerzen, denn sie halten den Kot zurück. Die Windelfrei-Methode beschäftigt sich mit eben diesem Bedürfnis nach Sauberkeit des Babys. So stehen die Bedürfnisse und die Vorteile für das Baby viel mehr im Fokus als die frühzeitige Sauberkeitserziehung. Dennoch wird Windelfrei-Babys nicht erst beigebracht ohne Probleme in die Windel zu machen, um sie dann nach zwei Jahren wieder mühsam abzugewöhnen. Jedoch sollten keinerlei Druck und Erwartungen entstehen, die dem Kind psychisch schaden könnten, denn das Ziel ist nicht, dass das Kind möglichst früh vollständig sauber ist.

    Ab wann ist windelfrei möglich?

    Die Methode Windelfrei eignet sich ab Geburt! Schon von Anfang an folgen die Babys ihrem natürlichen Instinkt, sich nicht beschmutzen zu wollen. In diesem Alter geht es selbstverständlich noch nicht darum, dass das Baby vollständig sauber ist. Mit dem Ziel der gemeinsamen Bedürfniskommunikation gelingt windelfrei schon mit kleinsten Babys. Trockene Windeln stehen zunächst nicht im Mittelpunkt, sind aber häufig ein toller Nebeneffekt. Durchschnittlich sind Windelfrei-Kinder deutlich früher vollständig trocken, als Kinder, die herkömmliche Windeln tragen, etwa ab 18 Monaten.

    Babys und Windeln gehören zusammen?

    Das erste was dem Kind schon in der ersten Stunde nach der Geburt angezogen wird, ist eine Windel. Tatsächlich tragen weltweit nur etwa 20% der Babys eine Windel. Hierzulande kennen wir es nicht mehr anders. Für die meisten Menschen gehören Windeln und Babys einfach zusammen. Studien zufolge tragen Kinder immer länger Windeln. Das hängt mit den immer besser saugenden Wegwerfwindeln zusammen. 1961 begann der Siegeszug der Supersabsorber. Obwohl man wohl kaum einem Erwachsenen zumuten würde, in seinen eigenen Ausscheidungen zu verweilen, ist es fast normal geworden, dass Kinder bis zu 12 Stunden in eben diesen sitzen müssen. Praktisch für die Eltern sind stark saugende Windeln und lange Wickelintervalle allemal, aber sie entsprechen eben nicht den Bedürfnissen des Kindes.

    Die Windelfrei-Signale erkennen – Kommunikationswege

    Kinder können schon sehr gut sagen, was sie möchten, aber auch Babys kommunizieren ihre Bedürfnisse, wenn auch noch ohne Sprache nonverbal. Wer sein Baby einmal in Ruhe beobachtet, wird feststellen, dass es manchmal scheinbar ohne Grund unruhig wird, das Gesicht verzieht oder verstärkt meckert. Viele Babys haben außerdem ein typisches Kacka-Gesicht, wenn sie Groß machen. All das sind Signale, dass ein Baby mal muss. Beim Windelfrei gilt es diese Signale erkennen zu lernen und entsprechend zu reagieren. Jedes Baby kann von Geburt an Pipi und Kacka signalisieren.

    Das Baby in Ruhe beobachten

    Grundlage des Windelfreis ist eine gute Beobachtung des Babys. Die Eltern müssen lernen, die Signale des Babys mit den Ausscheidungen in Verbindung zu bringen. Schnell lernt man, dass es Baby Hunger hat, wenn es an den Fäustchen nuckelt. Um die Signale für Pipi und Kacka zu erkennen, muss man sein Baby in Ruhe beobachten. Egal ob direkt ab Geburt oder zu einem späteren Zeitpunkt, lassen Sie ihr Baby ohne Windel und machen Sie sich Folgendes bewusst:

    • In welchen Situationen scheidet das Baby aus? (Zum Beispiel nach dem Aufwachen oder beim Stillen)
    • In welchen Zeitabständen scheidet das Baby aus? (Ungefähr jede Stunde oder alle 30 Minuten?)
    • Gibt es vor dem Ausscheiden irgendwelche Signale? (Zum Beispiel starkes Strampeln oder Verziehen des Gesichtes)

    Zeigt das Baby das nächste Mal diese Signale, versuchen Sie es abzuhalten.

    Babys geben Signale vor dem Ausscheiden

    Die Signale, die das Kind vor dem Ausscheiden gibt, können ganz unterschiedlich sein. Egal ob Neugeborenes, Baby oder Kleinkind, das Gefühl mal zu müssen geht bei den meisten Kindern mit einer plötzlichen Unruhe und einem „Pipi-Tanz“ einher. Das Kind bewegt sich dann auf eine bestimmte Weise. Babys strampeln mit den Beinen, Kleinkinder tippeln auf der Stelle hin und her. Oft gehen diese Bewegungen auch mit plötzlichem und verstärktem Meckern oder Weinen einher. Ganz kurz vor dem Ausscheiden werden die meisten Kindern plötzlich sehr ruhig, ehe das Pipi oder Kacka kommt. Weitere Signale können sein:

    • Augen verdrehen
    • Kopf hin- und herbewegen
    • Gesicht verziehen
    • Pupsen
    • Stärkere Atmung
    • Stöhnen
    • In den Windelbereich fassen
    • Schwieriges Anlegen und An- und Abdocken beim Stillen
    • Aus der Trage, aus dem Hochstuhl oder vom Arm runter wollen
    • Plötzliches Aufwachen im Schlaf

    Signale für Kacka

    Fast jedes Kind hat ein ganz bestimmtes Kacka-Gesicht. Beim Ausscheiden von Kot geben die meisten Babys ganz deutliche Signale. Dazu gibt es viele Videos und sogar Werbespots für Windeln. Wenn ein Kind so deutlich zeigt, dass es mal muss, kann man es wahrscheinlich erfolgreich abhalten. Signale für das große Geschäft können sein:

    • Pupsen, angespannter Bauch und Bauchweh
    • Krümmen
    • Stöhnen, Grunzen und Blubberblasen machen
    • Grimassen
    • Plötzliche Ruhe und zurückziehen an einen ruhigen Ort

    Das richtige Timing und der Rhythmus des Babys

    Neben den eindeutigen Signalen kann das Baby auch zu bestimmten Zeitpunkten meist erfolgreich abgehalten werden. Beobachten Sie Ihr Baby, wann es eigentlich zuverlässig muss. Meist sind das Situationen nach langem Anhalten, also zum Beispiel nach dem Schlafen. Diese Standardsituationen bieten oft großen Erfolg beim Abhalten. Dazu zählen:

    • Nach dem Schlafen
    • Vor dem Schlafengehen
    • Nachdem das Kind länger in der Trage, im Autositz oder im Hochstuhl gesessen hat
    • Wenn man von unterwegs nach Hause kommt
    • Nach dem Baden
    • Direkt nachdem die Windel abgenommen wird
    • Bei Neugeborenen beim Stillen
    • Der individuelle Rhythmus des Babys

    Die Intuition der Mutter

    Mütter haben meist eine unschlagbare Intuition. Die Intuition beim Abhalten setzt sich nach einiger Zeit aus dem natürlichen individuellen Rhythmus des Babys, den Signalen des Babys und der eigenen Erfahrung zusammen. Mit der Zeit nehmen die Eltern schon kleinste Veränderungen unterbewusst wahr und halten ihr Baby ab. Halten Sie Ihr Baby ab, wenn Sie plötzlich das Gefühl haben, es könnte jetzt der richtige Zeitpunkt sein. Das Gefühl kann von einem Nässegefühl und dem Pipigeruch begleitet werden, obwohl noch nichts daneben gegangen ist. Auch wenn Sie in der Nacht plötzlich aufwachen und an das Abhalten denken, versuchen Sie einmal Ihr Kind abzuhalten.

    Die Signale begleiten

    Um dem Baby das abhalten und loslassen zu erleichtern, können Sie das Ausscheiden mit bestimmten Ritualen begleiten. Schlüsselsignale zeigen dem Baby, dass nun der richtige Zeitpunkt zum Loslassen und Ausscheiden mit. Schon schnell lernen Kinder diese individuellen Rituale kennen und verbinden Sie mit dem Ausscheiden. Irgendwann fangen die Kinder sogar an, diese Rituale und Signale selbst zu verwenden.

    Pipi- und Kacka-Signale können sein:

    • Visuelle Signale wie Babyzeichensprache
    • Akustische Laute oder Wörter zur Begleitung
    • Sensorische Signale wie Pusten

    Windelfrei: Das Baby richtig abhalten

    Signal erkannt, doch wie hält man ein Baby richtig ab? Kleine Babys können noch nicht selbstständig sitzen, müssen also entsprechend gestützt werden. Am besten klappt das, wenn sie über ein Töpfchen, das Klo, ein Waschbecken oder eine Schüssel abgehalten werden. Das funktioniert sogar beim Stillen. Kleinkinder können bereits selbstständig mit Unterstützung auf dem Töpfchen oder einem Toilettensitz sitzen. Oft kommt es jedoch vor, dass Kinder, die gerade mobil werden einen Abhalte-Streik einlegen. Alles ist nun spannender, als abgehalten zu werden.

    Verschiedene Abhaltepositionen

    Die geeignete Abhalteposition hängt entscheidend von zwei Faktoren ab – dem Alter des Kindes und der Situation. Für Neugeborene ist es am Bequemsten sie gut gestützt und halb liegend über einer kleinen Schüssel abzuhalten. So gelingt zum Beispiel auch das Abhalten beim Stillen. Größere Babys können quasi überall in der weitverbreiteten Abhalteposition abgehalten werden. Dazu werden die Kniekehlen umfasst. Der Rücken des Kindes wird durch den Oberkörper des Abhaltenden gestützt. Das funktioniert sowohl über dem Waschbecken oder der Toilette als auch auf freier Fläche oder einem Töpfchen. Ab dem Sitzalter kann das Kind gemeinsam mit den Eltern auf dem Klo sitzen. Der Abhaltende sitzt angezogen auf dem hinteren Teil des Klos und stützt das Baby, sodass es nicht hineinfällt. In diesem Alter kann das Baby auch auf ein Töpfchen gesetzt werden, anfangs bei Bedarf noch gestützt.

    Abhalten beim Stillen

    Gerade bei Neugeborenen wird der Ausscheidereflex, besonders von Kot, ziemlich zuverlässig beim Stillen ausgelöst. Es empfiehlt sich deswegen, kleine Babys standardmäßig beim Stillen abzuhalten. Für das Abhalten beim Stillen kann ein spezielles Asiatöpfchen direkt unter den entkleideten Windelbereich des Babys gestellt werden. Am bequemsten ist es, wenn die Mutter das Töpfchen zwischen ihren Beinen fixiert und der tiefste Punkt Babys Popo ist.

    Der Abhalte-Streik

    Windelfrei bedeutet neben dem Abhalten vor allem eine gute Kommunikation zwischen Eltern und Kind. Befindet sich das Kind gerade in einem Entwicklungsschub, ist es häufig mit anderen Dingen als mit der Kommunikation und seinen Ausscheidungen beschäftigt. Das Baby hat keine Zeit und keine Konzentration für die Kommunikation und es kommt nicht selten zum Abhaltestreik. Damit das Abhalten in solchen Zeiten wieder erfolgreicher funktioniert, kann das Abhalten spannender gestaltet werden. Mit einem Buch auf der Toilette ist das Abhalten gleich viel interessanter. Für Abwechslung sorgen kann auch ein Ortswechsel. Bieten Sie Ihrem Kind statt der Toilette doch ein Töpfchen im Kinderzimmer an. Denken Sie immer daran, dass auch ein Abhaltestreik nur eine Phase ist, die sich wieder auflöst. Doch auch wenn das Windelfrei gerade nicht funktioniert, sollte immer auf Druck verzichtet werden.

    Windelfrei in allen Situationen?

    Windelfrei funktioniert nicht nur zu Hause, sondern kann in allen Situationen praktiziert werden, egal ob unterwegs, nachts oder sogar in der Krippe. Doch das Gute ist, beim Windelfrei gibt es keine Regeln. Jede Familie sucht sich die Situationen aus, in denen es gut klappt und alle Beteiligten sich wohlfühlen. Es ist okay, wenn man unterwegs ausschließlich Windeln nutzt und nur zu Hause das windelfrei praktiziert. Wer mag, kann es in allen Situationen ausprobieren, denn auch nachts, unterwegs oder bei anderen Bezugspersonen kommunizieren Babys ihre Ausscheidungen.

    Windelfrei unterwegs

    Für viele Eltern klingt windelfrei unterwegs kompliziert und stressig. Ganz ohne Druck kann windelfrei aber auch unterwegs prima funktionieren. Geeignete Abhalteorte gibt es auch unterwegs fast überall, wie Toiletten oder Grünflächen. Doch unterwegs hat man nur begrenzte Kapazitäten an Wechselwäsche dabei, falls doch etwas daneben geht. Eine Windel als Back-up für unterwegs ist dann empfehlenswert. Wie generell bei der Windelfrei-Methode, ist es am Besten einfach auszuprobieren, wie es unterwegs ohne Windel gut funktioniert. Übrigens – solange ein Baby im Tragetuch schläft, wird es mit größter Sicherheit nicht ausscheiden. Generell gehen auch Babys schon am liebsten zu Hause auf die Toilette. Unterwegs ist die Zeitspanne, in der das Baby aufhalten kann, viel größer als daheim.

    Windelfrei in der Nacht

    Auch in der Nacht kann die Windelfrei-Methode gut funktionieren, wenn die Signale beachtet werden. Babys, die älter als zwei Monate sind, scheiden nicht im ruhigen Tiefschlaf aus. Wie Erwachsene auch wachen Babys auf, bevor sie müssen. Beobachten Sie Ihr Kind und finden Sie heraus, wann es ausscheiden muss. Geeignete Zeitpunkte des Abhaltens in der Nacht sind ein bis zwei Stunden nach dem Einschlafen, ein bis zwei Stunden vor dem Aufwachen und direkt nach dem Aufwachen. Ist Ihr Baby zwischendrin unruhig, strampelt viel und zeigt weitere Ausscheidungs-Signale, probieren Sie, es abzuhalten. Das Abhalten in der Nacht sorgt anschließend häufig für einen ruhigeren Schlaf.

    Windelfrei in der Krippe oder Kita

    Für viele Krippen und Kitas ist es organisatorisch und hygienisch nicht möglich Babys unter einem Jahr abzuhalten. Nach vorigem Gespräch gehen viele Erzieher aber auf die Wünsche der Eltern ein. Damit bei Unfällen nicht der gesamte Fußboden, sondern nur das Kind nass wird, können Trainerhöschen genutzt werden. Das Kind muss zwar umgezogen werden, die Umgebung bleibt aber meist trocken. Das bedeutet weniger Arbeit für die Erzieher. Ansonsten können auch in der Kita Stoffwindeln als Back-up genutzt werden. Wichtig ist es, den Erziehern die Ausscheidungskommunikation zu erklären und auf die individuellen Signale des Kindes hinzuweisen. Nur so kann das Kind auch mit den Erziehern problemlos auf die Toilette gehen. Die wichtigste Voraussetzung für das Windelfrei in der Kita ist eine gute Kommunikation zwischen allen Beteiligten.

    Was braucht man? Zubehör für den Windelfrei-Start

    Damit das Windelfrei entspannt funktioniert, empfiehlt sich das passende Zubehör – das ist gar nicht viel und teuer:

    • Das richtige Töpfchen sorgt für entspanntes Abhalten. Ein spezieller Asia-Topf oder auch eine einfache kleine Rührschüssel sind kompakt und sehr flexibel einsetzbar. Für größere Babys eignet sich ein handelsübliches Töpfchen zum Sitzen.
    • Stoffwindeln eignen sich ideal als Back-Up, wenn doch einmal etwas in die Hose geht. Sie geben dem Baby Rückmeldung über seine Ausscheidungen, denn diese werden anders als bei Wegwerfwindeln nicht komplett aufgesogen.
    • Spezielle Windelfrei-Kleidung hilft beim schnellen Abhalten. Babylegs oder Splitpants ermöglichen einfaches Ausscheiden und wärmen das Baby dennoch ausreichend.
    • Der richtige Nässeschutz schützt empfindliche Dinge, wie Matratzen oder das Sofa vor Unfällen.

    10 Vorteile, warum Sie Windelfrei starten sollten

    1. Jede gesparte Windel ist ein Vorteil für unsere Umwelt. 8,4 Millionen Windeln landen täglich in deutschen Mülleimern und hinterlassen eine Menge Plastikmüll und giftige Rückstände. Mit der Windelfrei-Methode helfen Sie bei der Müllreduktion.
    2. Sie lernen Ihr Baby durch die Beobachtung und gute Kommunikation noch besser kennen und lernen, es zu verstehen. Das stärkt auch die Eltern-Kind-Bindung.
    3. Sie bekommen ein größeres Verständnis und Bewusstsein für Ihr kommunikatives Baby.
    4. Ihr Baby ist glücklicher. Viele Babys wollen sich nicht beschmutzen und in die Windel machen. Sie halten dann auf und bekommen Bauchschmerzen. Windelfrei-Babys haben deutlich weniger Bauchweh.
    5. Windelfrei ist hygienischer als das Wickeln. Urin und Stuhl kommen nicht in Kontakt mit der Babyhaut. So können Infektionen vermieden werden.
    6. Ihr Baby wird nicht mehr wund. Mit Windelfrei werden Windeldermatitis und Pilze im Windelbereich vorgebeugt.
    7. Jede gesparte Windel bedeutet nicht nur weniger Müll, sondern auch weniger Kosten. Rund 30 bis 60 € gibt ein Haushalt mit Baby durchschnittlich im Monat für Windeln aus.
    8. Ohne Windel bewegen sich Kinder lieber. Das freie Strampeln und Bewegen ohne einschränkende Windel macht jedem Baby Spaß.
    9. Windelfrei-Kinder sind viel früher als normal gewickelte Kinder vollständig trocken. Die mühsame Abgewöhnung der Windel entfällt komplett.
    10. Ihr Baby fühlt sich wohler, weil es nie in seinen eigenen Ausscheidungen liegen muss. Besonders im Sommer ist das eine Wohltat, denn Plastikwindeln heizen ganz schön auf.

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