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    Stoffwindeln – Das müssen Sie wissen

    Immer mehr Eltern sind auf der Suche nach einer Alternative zu den bekannten Wegwerfwindeln. Stoffwindeln sind nicht nur günstiger und ökologischer als ihr Pendant aus Plastik, sie bieten auch sonst viele Vorteile. Heutzutage gibt es viele verschiedene Stoffwindelsysteme und zahlreiches Zubehör, sodass das Wickeln mit Stoff immer einfacher wird. Wir verraten Ihnen, wie der Stoffwindelstart gelingt und was Sie beachten müssen.

    Vorteile von Stoffwindeln

    Gegenüber den Wegwerfwindeln bieten Stoffwindeln viele Vorteile für Eltern, Kind und Umwelt. Noch immer eilt den Stoffwindeln der Ruf der Vergangenheit voraus, sie seien unpraktisch. Doch die Stoffwindeln von heute haben nur noch wenig mit den Modellen des vergangenen Jahrhunderts gemeinsam. Besonders ökologisch gesehen bieten die Stoffwindeln gegenüber herkömmlichen Windeln einen riesigen Vorteil. Darüber hinaus sind Stoffwindeln meist viel günstiger als Wegwerfwindeln, man hat immer welche zu Hause und muss nicht ständig Nachschub kaufen, die Stoffwindeln kommen oft im schickeren Design daher und sind auch für die Gesundheit des Babys besser.

    Warum Stoffwindeln ökologischer als Wegwerfwindeln sind

    Stoffwindeln erzeugen keine großen Müllberge. In der gesamten Wickelzeit kommen mit Wegwerfwindeln ungefähr 175 kg Müll zusammen. Dabei werden Ressourcen wie Kohle, Erdgas und Erdöl verbraucht. Durch die Verbrennung des Windelmülls bleiben giftige Reste zurück. Doch Stoffwindeln sind nicht per se ökologischer als Wegwerfwindeln. Es kommt maßgeblich auf den Umgang mit den Stoffwindeln an. Wer Systeme benutzt, bei denen nicht die komplette Windel gewaschen wird, mit Temperaturen zwischen 40 und 60 Grad wäscht und die Windeln an der Luft statt im Trockner trocknet, der entscheidet sich jedoch definitiv für die ökologischere Variante.

    Stoffwindeln bei empfindlichen Kindern

    Wegwerfwindeln basieren auf sogenannten Superabsorbern, die die Flüssigkeit im Inneren der Windeln halten. In der gesamten Wegwerfwindel ist sehr viel Chemie enthalten, die die empfindliche Babyhaut reizen kann. Besonders Babys mit empfindlicher Haut oder Windeldermatitis profitieren gesundheitlich von den Stoffwindeln. Diese sind deutlich atmungsaktiver und nur natürliche Stoffe berühren die zarte Babyhaut. Dadurch sind die Stoffwindeln auch nachweisbar kühler als Wegwerfwindeln. Das ist nicht nur im Sommer praktisch. Für kleine Jungs kann die Überhitzung der Hoden gesundheitsgefährdend sein.

    Breitwickeln mit Stoffwindeln

    Die Hüftgelenke von kleinen Babys sind noch extrem empfindlich in ihrer Entwicklung. Bei der U3 wird deswegen routinemäßig ein Hüftscreening durchgeführt, welches die Hüftentwicklung beurteilt. Die Beuge-Spreiz-Haltung, die für eine gesunde Hüftentwicklung empfohlen wird, wird durch das Anlegen von Stoffwindeln automatisch eingenommen. Die Stoffwindeln unterstützen somit von Anfang an die gesunde Entwicklung der Hüfte. Kann dennoch eine Hüftdysplasie nachgewiesen werden, kann mit den Stoffwindeln ganz einfach extra breit gewickelt werden.

    Trockenwerden mit Stoffwindeln

    Stoffwindeln geben den Kindern eine bessere Rückmeldung über ihre Ausscheidungen als Wegwerfwindeln. Durch die Superabsorber der Wegwerfwindeln wird der Urin schnell komplett aufgesogen. Der Windelbereich des Kindes bleibt trocken und es merkt nicht, dass es gerade ausgeschieden hat. Eigentlich klingt das gut, doch spätestens beim Trockenwerden wird diese Tatsache zum Problem, denn die Kinder haben kein Gespür für ihre Ausscheidungen. Bei Stoffwindeln ist das anders. Von Anfang an erlernt das Kind einen Zusammenhang zwischen ausscheiden und nass sein. Das macht es dem Kind deutlich einfacher später aufs Töpfchen zu gehen, wenn es muss. Übrigens – der nasse Windelbereich ist keineswegs schädlich für die Haut, wenn regelmäßig gewickelt wird. Im Gegenteil, der Harnstoff wirkt auf die Haut beruhigend und stabilisierend.

    Die verschiedenen Stoffwindelsysteme

    Wer mit dem Wickeln mit Stoff starten möchte, muss sich zunächst für ein Stoffwindelsystem entscheiden. Es gibt Systeme die besonders wenig Wäsche verursachen, Systeme, die für Einsteiger geeignet sind, Systeme, die lange Wickelintervalle ermöglichen – für jedes Bedürfnis und jede Familie findet sich die passende Stoffwindel. Welches System am besten zu Ihnen passt, lässt sich am besten durch Ausprobieren testen. Oft bieten Stoffwindelberatungen verschiedene Testpakete, mit denen die unterschiedlichen Systeme getestet werden können. Grundsätzlich kann man unterscheiden zwischen:

    • Überhose mit Einlage oder Höschenwindel
    • Pocketwindeln
    • All-In-One-Windeln (AI1)
    • All-In-Two-Windeln (AI2)
    • All-In-Three-Windeln (AI3)

    Stoffwindelsystem mit Überhose und Einlage oder Höschenwindel

    Stoffwindelsysteme mit Überhose und einer passenden Einlage oder Höschenwindel sind extrem flexibel. Die Einlagen können so gewählt und gefaltet werden, dass sie die Ausscheidungen des Kindes optimal aufsaugen und gleichzeitig nicht so voluminös sind. Die herkömmlichsten Einlagen sind Mullwindeln oder vorgefaltete Einlagen, sogenannte Prefolds. Höschenwindeln werden als Einlage wie eine Windel um das Kind herum befestigt. Die passende wasserdichte Überhose sorgt dafür, dass nichts ausläuft. Die Überhosen sind in den verschiedensten Größen und Materialien erhältlich. Schlupfüberhosen aus Wolle eignen sich besonders für nachts, weil sie gut vor dem Auslaufen schützen und besonders pflegeleicht sind.

    Pocketwindeln

    Pocketwindeln sind im Prinzip genauso anzulegen wie eine herkömmliche Wegwerfwindel und somit gut für Stoffwindel-Anfänger geeignet. Die Pocketwindel besteht aus einem wasserfesten Äußeren und einem integrierten saugenden Innenmaterial. Sie verfügt über zwei Öffnungen, in die eine Saugeinlage nach Wahl geschoben werden kann. Das zu füllende Material und somit die Saugleistung können flexibel auf das Kind angepasst werden. Ist die Windel voll, wird die komplette Windel inklusive Saugeinlage gewaschen. Es fällt so mehr Wäsche als bei anderen Stoffwindelsystemen an.  

    All-In-One-Windeln

    All-In-One-Windeln bestehen wie der Name schon sagt aus nur einem Teil. Die wasserdichte Außenschicht ist mit der Saugschicht vernäht. Sie sind ebenso wie Pocketwindeln sehr einfach, wie eine Wegwerfwindel anzulegen. Nach dem Waschen kann eine All-In-One Windel direkt wieder angelegt werden, ohne die Windel vorher vorbereiten zu müssen. Ein Nachteil – die vielen Stoffschichten der AIO’s trocknen nur sehr langsam und das System ist nicht flexibel an das Ausscheidungsverhalten des Babys anpassbar.

    All-In-Two-Windeln

    Bei der All-In-Two Windel wird die Saugeinlage an die wasserdichte Außenschicht geknöpft oder geklettet, sie sind also nicht fest miteinander verbunden. Die beiden Teile lassen sich somit separat waschen. Ist nur die Saugeinlage schmutzig, die Außenwindel jedoch noch sauber, spart das eine Menge Wäsche. Im Gegensatz zu AIO-Windeln trocknen die AI2-Windeln viel schneller.

    All-In-Three-Windeln

    All-In-Three Windeln bestehen aus einem dreiteiligen Windelsystem mit wasserdichter Außenwindel, einem wasserdichten Innenteil und einer Saugeinlage. Die Einlage bestimmt die Saugfähigkeit der Windel. Solche Windeln sind besonders ökologisch, weil meist nur die innen liegende Saugeinlage gewaschen werden muss. Die wasserdichte Innenwindel sorgt für einen optimalen Sitz und die Auslaufsicherheit. Die Saugeinlagen der Hybridwindel können an die unterschiedlichen Bedürfnisse des Kindes angepasst werden. Vor der Nutzung müssen die einzelnen Teile der AI3 jedoch passend zusammengesucht werden.

    Zubehör zum Wickeln mit Stoff – das braucht man für den Stoffwindelstart

    Neben dem richtigen Windelsystem ist auch das passende Zubehör zum Wickeln mit Stoff wichtig, damit das Wickeln noch einfacher wird und kein Frust aufkommt. Doch was braucht man alles zum Wickeln mit Stoffwindeln? Dafür lohnt es sich, den Wickelprozess einmal genau zu analysieren – Wo lagert man die nassen Windeln? Wie soll der Windelbereich gesäubert werden? Wie wird das große Geschäft aus der Stoffwindel entfernt? Welche Einlagen überbrücken auch längere Wickelintervalle? Was zieht man dem Kind über die doch etwas größeren Stoffwindeln?

    Einlagen für Stoffwindeln

    Die meisten Stoffwindeln werden mit einer saugfähigen Einlage bestückt. Grundsätzlich eignet sich jedes saugende Material als Einlage. Mullwindeln haben sich durch die Stoffeigenschaften besonders als Einlagen für Stoffwindeln bewährt. Sogenannte Prefolds sind vorgefaltete Mullwindeln, die einfach in die Laschen der Überhose gesteckt werden können. Höschenwindeln sind besonders saugstark, verursachen allerdings ein sehr großes Windelpaket. Für unterschiedliche Flüssigkeitsmengen gibt es verschiedene Materialien der Einlage mit ganz besonderen Saugeigenschaften:

    • Baumwolle ist sehr hautverträglich und saugt schnell
    • Hanf speichert die Flüssigkeit sehr gut, läuft deswegen nicht so schnell aus und nimmt viel Flüssigkeit auf
    • Bambusviskose saugt schnell viel Flüssigkeit auf und ist sehr weich
    • Fleece / Mikrofaser saugt Flüssigkeit sehr schnell, hat jedoch begrenzte Flüssigkeitskapazitäten
    • Wolle-Seide-Einlagen eignen sich bei Entzündungen und Rötungen im Windelbereich

    Wetbags zur Aufbewahrung der Stoffwindeln

    Eines der wichtigsten Zubehörteile für Stoffwindeln sind die sogenannten Wetbags. Zwischen den Waschgängen der Stoffwindeln vergehen meist zwei bis drei Tage. In den Wetbags lagern die Windeln, bis sie gewaschen werden. Sie sind wasserdicht, atmungsaktiv und halten auch unangenehme Gerüche ab. Es gibt sie in verschiedenen Größen – Kleine für unterwegs, Große für zu Hause. Die atmungsaktiven Eigenschaften der Windelsäcke sind ein großer Vorteil gegenüber den luftdichten Eigenschaften von verschlossenen Windeleimern. Werden nasse Stoffwindeln luftdicht aufbewahrt, entsteht ein optimaler Lebensraum für Bakterien und Keime. Diese Keime sind meist verantwortlich für unangenehme Gerüche.

    Windelvlies für das große Geschäft

    Der Stuhl von Babys, die ausschließlich Muttermilch erhalten ist vollständig wasserlöslich. Bei der Gabe von Pre-Nahrung oder Beikost verändert sich die Konsistenz des Stuhls. Wird eine Lage Windelvlies in die Stoffwindel über die Saugeinlage gelegt, lässt sich das große Geschäft sehr einfach entfernen. Die schmutzige Einlage Windelvlies wird einfach über den Müll entsorgt. Das Material besteht meist aus vollständig biologisch abbaubaren Stoffen.

    Waschlappen und Feuchttücher aus Stoff

    Nicht nur Wegwerfwindeln verursachen Müll, Feuchttücher und Einmalwaschlappen ebenso. Selbstgemachte Feuchttücher sind schnell und einfach hergestellt, schonen die Umwelt und sind zudem auch noch schonender für Babys Haut. Stofftücher auf Frottee oder Flanell können mit Wasser und eventuell etwas Öl, zum Beispiel Olivenöl oder Kokosöl, getränkt werden und eignen sich so optimal zum sanften und nachhaltigen Reinigen. Anschließend können Sie mit den Stoffwindeln gewaschen, getrocknet und wiederverwendet werden.

    Passende Kleidung für Stoffwindeln

    In vielen Fällen verursachen die Stoffwindeln ein größeres Windelpaket als Wegwerfwindeln. In der Bewegung werden die Kinder dadurch nicht eingeschränkt, allerdings passt manchmal handelsübliche Kleidung nicht über die Stoffwindeln. Durch einknöpfbare Bodyverlängerungen passt der Body wieder. Auch bei Hosen ist auf ausreichend Platz zu achten. Es gibt extra breit geschnittene Hosen, die optimal über den Stoffwindelpopo passen. Ansonsten können die Kleidungsstücke auch eine Nummer größer gekauft und an den Beinen und Armen umgeschlagen werden. Das passt meist genauso gut.

    Stoffwindeln anlegen – so geht’s

    Wie die Stoffwindel genau angelegt wird, kommt auf das gewählte Windelsystem an. Es ist jedoch nicht komplizierter als das Wickeln mit Wegwerfwindeln. Die All-In-One-Windeln beispielsweise werden genauso wie herkömmliche Windeln befestigt. Alle anderen Systeme sind vorher mit der passenden Einlage zu bestücken. Diese wird wahlweise in die Laschen der Überhose eingelegt, in die Überhose geknöpft oder ums Kind gewickelt. Die Überhose wird mit Klett oder Druckknöpfen geschlossen. Am vielfältigsten lassen sich Mullwindeln als Einlage verwenden. Je nach Falttechnik passt sich die Mullwindel an die Ausscheidungsgewohnheiten des Kindes an.

    Falttechniken für Mullwindeln

    • Mullwindel um den Popo des Kindes wickeln – diese Methode eignet sich besonders bei Neugeborenen und ist besonders auslaufsicher, auch bei flüssigem Stuhl.
    • Mullwindel als Dreieck mit Steg – In der Hauptnässezone ist bei dieser Falttechnik besonders viel Material. Die Seiten lassen sich eindrehen, sodass man Beinbündchen erhält, die die Nässe zurückhalten.
    • Mullwindel als Drachen gefaltet –  Bei dieser Falttechnik befindet sich viel Material in der Pipizone, sodass der Urin besonders zuverlässig aufgesaugt werden kann. Ein Auslaufen kann durch die Seiten trotzdem verhindert werden.
    • Mullwindel als Einlage gefaltet – Diese Falttechnik hat eine extrem hohe Saugkraft, bietet jedoch keinen Schutz vor dem Auslaufen.

    Eine Anleitung zum Stoffwindeln Waschen

    1. Die Stoffwindeln sollten spätestens drei Tage nach der Benutzung gewaschen werden, da der Urin sonst zu Ammoniak zerfällt und stinkt.
    2. Wählen Sie das passende Waschmittel. Es sollte keine Enzyme, Duftstoffe und Bleiche enthalten, da diese die Lebensdauer der Stoffwindeln verkürzen. Auch auf Weichspüler sollte verzichtet werden. Bei Überhosen aus Wolle auf ein Wollwaschmittel zurückgreifen.
    3. Milchstuhl kann mitgewaschen werden, fester Kot muss mit Windelvlies ins Klo oder den Müll gegeben werden.
    4. Einlagen können bei bis zu 95°C gewaschen werden, meistens reicht jedoch 40°C oder 60°C.
    5. Wählen Sie ein Programm für Koch- oder Buntwäsche, bei dem viel gespült wird, zum Beispiel „Intensiv“, auf keinen Fall „Eco“ bei dem zu wenig Wasser verwendet wird.
    6. PUL-Überhosen dürfen bei maximal 60°C gewaschen werden.
    7. Bei besonders verschmutzen Windeln helfen Programme wie „Vorwäsche“ oder „Spülen Plus“

    Stoffwindeln für jedes Alter

    Es ist immer der richtige Zeitpunkt, um mit dem Wickeln mit Stoffwindeln zu beginnen. Stoffwindeln eignen sich vom Neugeborenen am ersten Tag bis zu dem Zeitpunkt, an dem das Kind zuverlässig trocken ist. Ein entspannter Stoffwindelstart kann in jedem Alter gelingen, auch wenn das Kind bisher mit herkömmlichen Wegwerfwindeln gewickelt wurde. Die meisten Windelsysteme gibt es in verschiedenen Größen:

    • Neugeborene (2,5 kg bis 7 kg)
    • One Size (3,5 kg bis 16 kg)
    • XL (16 kg +)

    Für die meisten Kinder reicht die Größe One Size über die gesamte Wickelzeit hin aus.

    Stoffwindeln für Neugeborene

    Neugeborene stellen an die Stoffwindeln ganz besondere Ansprüche. Sie scheiden sehr häufig aus, sie haben noch sehr dünne Beinchen und einen kleinen Körper. Gerade bei Neugeborenen kann ein Windelpaket riesig und unbequem aussehen. Eine um das Neugeborene gewickelte Mullwindel bietet den höchsten Auslaufschutz. Darüber empfiehlt sich eine Überhose, bei sehr kleinen Babys in der kleinsten Größe. Kräftige Kinder können direkt mit der Größe One Size starten. Das Praktische – die Mullwindeln können die gesamte Wickelzeit hinüber weiterverwendet werden. Das spart Kosten.

    Stoffwindeln für Kleinkinder

    Wenn aus Babys Kleinkinder werden, verändern sich die Ansprüche an die Stoffwindeln abermals. Die Häufigkeit der Ausscheidungen nimmt ab, dafür wird die Menge größer. Außerdem werden Kleinkinder mobiler und haben oft keine Lust beim Wickeln lange auf dem Rücken liegen zu bleiben. Für Vielpiesler empfehlen sich Einlagen aus Baumwollfrottee, Hanf oder Booster aus Zorb mit hoher Saugschnelligkeit und hohem Saugvolumen. Speziell für Kleinkinder gibt es Pull-Up-Stoffwindeln die in kürzester Zeit angezogen sind oder Trainerhöschen, die das Trockenwerden erleichtern.

    Stoffwindeln damals und heute

    Junge Eltern, die sich für das Wickeln mit Stoffwindeln entscheiden, bekommen häufig viel Gegenwind von älteren Generationen. Damals haben die Stoffwindeln tatsächlich einen hohen Aufwand bereitet. Es gab keine besonders saugfähigen Einlagen, die Babys wurden mit einfachen Baumwolltüchern ohne Überhose gegen die Nässe gewickelt. Dementsprechend oft musste gewickelt und das Baby umgezogen werden. Das bedeutet gleichzeitig viel Wäsche. Diese Wäsche ohne Waschmaschine zu bewältigen, war ein enormer Aufwand. Dank wasserundurchlässigen Überhosen, modernen Waschmaschinen und einfachen Windelsystemen ist das Wickeln mit Stoffwindeln heutzutage nicht mehr mit der Situation damals vergleichbar.

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