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    Fehlgeburt – Übersicht von Anzeichen, Ursachen und Risiken

    Einige Schwangerschaften enden nicht mit einem gesunden Baby im Arm, sondern in einer Fehlgeburt. Ein solcher Abort ist leider keine Seltenheit. Ein nicht lebensfähiges oder bereits totes Baby auf die Welt zu bringen ist häufig ein großer Schock für die ganze Familie. Die meisten Aborte ereignen sich in den allerersten Wochen der Schwangerschaft – am häufigsten sogar noch vor der Einnistung. Sind Sie von einem Abort betroffen, finden Sie hier die Antworten, auf die wichtigsten Fragen, die sich bei einer Fehlgeburt stellen.

    Wann spricht man von einer Fehlgeburt?

    Eine Fehlgeburt bezeichnet die Geburt eines nicht lebensfähigen oder bereits toten Embryos oder Fötus, medizinisch auch Abort genannt. Allgemein gelten Kinder ab der 23. Schwangerschaftswoche und ab einem Geburtsgewicht von 400 g als lebensfähig. Kommt es vor diesem Zeitpunkt zu einer Geburt, ist dies eine Fehlgeburt. Dabei kann zwischen einem frühen Abort, vor der 13. Schwangerschaftswoche und einem Spätabort zwischen der 14. und der 24. Schwangerschaftswoche unterscheiden. Häufig liegt der Fehlgeburt eine medizinische Ursache zugrunde, seltener eine künstlich herbeigeführte Ursache, wie zum Beispiel bei einer Abtreibung.

    Die Häufigkeit von Fehlgeburten – Wie hoch ist das Risiko einer Fehlgeburt?

    In der Gesellschaft ist eine Fehlgeburt immer noch ein Tabuthema. Viele betroffene Frauen fragen sich, ob eine Fehlgeburt normal ist und wie viele Frauen ebenfalls betroffen sind. Darüber kann nur schwer eine exakte Aussage getroffen werden. Die meisten Fehlgeburten treten tatsächlich noch vor der Einnistung auf, also lange bevor ein Schwangerschaftstest die Schwangerschaft bestätigen kann. Die befruchtete Eizelle wird vom Körper abgestoßen. Dies betrifft rund 50 % aller befruchteten Eizellen. Auch in den ersten ein bis drei Wochen der Schwangerschaft ist ein Abort sehr häufig, die Blutung wird dann als verstärkte Regelblutung wahrgenommen. Viele Frauen erleiden somit eine Fehlgeburt, ohne dies zu bemerken. Circa 10 bis 20 % aller festgestellten Schwangerschaften enden in einer Fehlgeburt, wobei das Risiko Woche für Woche sinkt. Nach der 12. Schwangerschaftswoche liegt das Risiko einer Fehlgeburt bei unter einem Prozent.

    Die verschiedenen Arten einer Fehlgeburt

    Die Diagnose Fehlgeburt zu erhalten, ist für betroffene Frauen besonders schlimm. Schon in den ersten Tagen oder Wochen haben sie eine Beziehung zu dem ungeborenen Kind aufgebaut. Meist zeigt sich ein Abort durch plötzlich beginnende Blutungen, doch es gibt verschiedene Arten von Fehlgeburten. Je nach Art unterscheidet sich das weitere Vorgehen. Mediziner unterscheiden zwischen

    • drohender Fehlgeburt
    • beginnender Fehlgeburt
    • unvollständiger Fehlgeburt
    • vollständiger Fehlgeburt
    • verhaltener Fehlgeburt
    • fieberhafter Fehlgeburt
    • wiederholter Fehlgeburt

    Drohende Fehlgeburt

    Leidet die Schwangere unter Blutungen, dem Kind geht es aber gut, der Muttermund ist geschlossen und auch der Hormonstatus entspricht einer intakten Schwangerschaft, spricht man von einer drohenden Fehlgeburt, auch Abortus immines. Meist handelt es sich um einen Bluterguss in der Gebärmutter, der zu starken Blutungen führen kann. Die Mutter sollte nun strikte Bettruhe einhalten, um die drohende Fehlgeburt zu vermeiden.

    Beginnende Fehlgeburt

    Ein beginnender Abort, der sogenannte Abortus incipiens, kann im Gegensatz zum drohenden Abort nicht mehr aufgehalten werden. Der Muttermund ist bereits geöffnet, die Mutter leidet unter Krämpfen oder Wehen sowie starken Blutungen. Der Embryo ist zu diesem Zeitpunkt manchmal noch am Leben und der Herzschlag ist erkennbar.

    Unvollständige Fehlgeburt

    Von einem Abortus incompletus spricht man, wenn Rückstände der Schwangerschaft wie die Frucht bereits teilweise mit den Blutungen abgegangen sind, andere Rückstände wie eine hoch aufgebaute Schleimhaut oder die Plazenta sich noch in der Gebärmutter befinden. Entweder gehen diese im Verlauf der Fehlgeburt weiter mit den Blutungen ab und enden in einer vollständigen Fehlgeburt oder aber es ist eine Ausschabung nötig.

    Vollständige Fehlgeburt

    Eine vollständige Fehlgeburt nennt der Mediziner Abortus completus. Alle Schwangerschaftsrückstände, also Frucht, Eihaut, Plazenta und Schleimhaut sind durch die Blutungen abgestoßen worden beziehungsweise haben sich abgebaut. Viele Fehlgeburten in der Frühschwangerschaft enden ohne Zutun in einer vollständigen Fehlgeburt, sodass ein medizinischer Eingriff nicht nötig ist.

    Verhaltene Fehlgeburt

    Eine verhaltene Fehlgeburt, im Englischen auch als missed abort bezeichnet, äußert sich nicht durch die typischen Anzeichen einer Fehlgeburt wie Blutungen. Sie verläuft symptomlos und kann nur durch den Ultraschall festgestellt werden. Der Embryo hat keinen Herzschlag und ist nicht weiter gewachsen. Es kann einige Zeit auf einsetzende Blutungen gewartet werden, ehe ein operativer Eingriff nötig ist.

    Fieberhafte Fehlgeburt

    Ein sogenannter Abortus febrilis, also eine fieberhafte Fehlgeburt ist von hohem Fieber begleitet. Hinzu kommen kann neben den Blutungen auch eitriger Ausfluss aus der Scheide. Eine solche Fehlgeburt kann schnell lebensbedrohlich werden und in einer Sepsis enden.

    Wiederholte Fehlgeburt

    Hat eine Frau drei oder mehr Fehlgeburten hintereinander erlitten, bezeichnet man dies als habituellen Abort. Ungefähr 0,5 % aller Frauen betrifft diese Art einer Fehlgeburt. Sie kann verschiedenste Ursachen haben. Eine Abklärung aller medizinischen Faktoren, zum Beispiel dem Status des Immunsystems, wird angeraten, um eine erneute Fehlgeburt zu verhindern.

    Anzeichen und Symptome einer Fehlgeburt

    Je nach Art der Fehlgeburt geht sie mit typischen Anzeichen und Symptomen einher. Zu den häufigsten zählen:

    • Blutungen
    • Krämpfe
    • Verschwinden der Schwangerschaftshormone
    • Sinkender HcG-Wert
    • Öffnung des Muttermundes
    • Fruchtwasserabgang

    Blutungen als Anzeichen für eine Fehlgeburt

    Blutet die Schwangere während der Schwangerschaft, löst das schnell einen großen Schreck aus, denn Blutungen können ein Anzeichen für eine Fehlgeburt sein. Dabei kann es sich sowohl um leichte Schmierblutungen mit nur ein paar Tropfen Blut als auch um menstruationsartige oder stärkere Blutungen handeln. Die Blutungen sind jedoch nicht Ursache, sondern Folge der Fehlgeburt. Nicht immer sind Blutungen ein Anzeichen einer Fehlgeburt. Auch Blutgerinnsel oder Infektionen können Blutungen auslösen. Ohne ein Ultraschall kann die Ursache nicht ermittelt werden, sodass eine ärztliche Abklärung nötig ist.

    Krämpfe als Anzeichen für eine Fehlgeburt

    Eine Fehlgeburt geht meist mit Krämpfen einher. Die Gebärmutter zieht sich zusammen, um die Schwangerschaftsreste aus dem Körper zu befördern. In der Frühschwangerschaft handelt es sich meist nur um periodenartige Schmerzen. Bei einem Spätabort spüren manche Frauen richtige Wehen, die sie veratmen müssen. Krämpfe in der Schwangerschaft können auch bei anderen Komplikationen auftreten, sind jedoch häufig problematisch, sodass ein Arztbesuch sinnvoll ist.

    Verschwinden der Schwangerschaftssymptome als Anzeichen für eine Fehlgeburt

    Erst schmerzende Brüste und morgendliche Übelkeit und plötzlich keine Schwangerschaftssymptome mehr? Das Verschwinden der Schwangerschaftssymptome kann ein Anzeichen für eine Fehlgeburt sein. Die Symptome entstehen durch die Veränderungen im Hormonhaushalt im Zuge der Schwangerschaft. Ist die Schwangerschaft nicht mehr intakt, normalisiert sich auch der Hormonhaushalt und die Schwangerschaftssymptome verschwinden. Es kann jedoch auch sein, dass sich der Körper an die Hormonumstellung gewöhnt hat und der Embryo gesund ist. Haben Sie Angst vor einer Fehlgeburt, ist es besser einmal mehr den Arzt zu kontaktieren, denn auch Stress wirkt sich negativ auf eine Schwangerschaft aus.

    Sinkender hCG-Wert als Anzeichen für eine Fehlgeburt

    Das Schwangerschaftshormon humanes Choriongonadotropin, kurz hCG, steigt in den ersten zwanzig Wochen der Schwangerschaft an. Es dient unter anderem dazu, die Gebärmutterschleimhaut aufrechtzuerhalten. Auch Schwangerschaftstests messen den Wert des hCGs. Ein sinkender hCG-Wert ist ein sicheres Zeichen für eine Fehlgeburt. Festzustellen ist dies über einen Bluttest beim Frauenarzt. Ein negativer Schwangerschaftstest, dem ein positiver vorausgegangen ist, ist ebenfalls ein sicheres Anzeichen für eine Fehlgeburt.

    Kann man eine Fehlgeburt noch aufhalten?

    Viele Frauen hoffen bei ersten Anzeichen wie Blutungen, eine Fehlgeburt noch aufhalten zu können. Nur eine drohende Fehlgeburt ist unter Umständen aufhaltbar. Alle anderen Arten einer Fehlgeburt sind unaufhaltbar. Ohnehin wären diese meist nicht vorzubeugen gewesen, da die Ursachen der Fehlgeburt gegen eine gesunde Schwangerschaft sprachen. Eine drohende Fehlgeburt verhindern können:

    • Bettruhe
    • Körperliche und psychische Belastungen vermeiden
    • Einnahme von Magnesium um Krämpfe zu vermeiden

    Diagnostik bei Verdacht auf eine Fehlgeburt

    Bei dem Verdacht auf eine Fehlgeburt sollte die Schwangere sofort Ihren Frauenarzt oder außerhalb der Öffnungszeiten ein Krankenhaus kontaktieren. Nur dort kann eine umfassende Diagnostik über einen tatsächlichen Abort vorgenommen werden. Ein Ultraschall gibt Aufschluss über den Status der Schwangerschaft. Der behandelnde Arzt kann so feststellen, ob der Fötus oder Embryo noch lebt oder die Fehlgeburt bereits begonnen hat. Eine Blutentnahme dient der Bestimmung des hCG-Werts. Nach Abgang der Schwangerschaft sinkt dieser im Normalverlauf einer Fehlgeburt konstant. Sinkt dieser über mehrere Tage nicht, ist ein erneuter Ultraschall nötig, um Schwangerschaftsreste in der Gebärmutter erkennen zu können. Ab der dritten Fehlgeburt hintereinander empfiehlt sich eine exakte Diagnostik der Ursachen auf zum Beispiel genetische Störungen.

    Ursachen einer Fehlgeburt

    Die gesamte Schwangerschaft ist ein äußerst sensibler und störanfälliger Prozess. Ist der Embryo oder Fötus aufgrund eines gestörten Prozesses nicht lebensfähig, sorgt die Natur für eine Fehlerkorrektur, es kommt zur Fehlgeburt. Gegen diesen Prozess sind auch Ärzte machtlos, die meisten Fehlgeburten sind unvermeidbar. Zu den häufigsten Ursachen zählen:

    • Schwere Chromosomenstörungen, Fehlbildungen oder Unterversorgung des Ungeborenen
    • Genetische Ursachen
    • Infektionen in der Schwangerschaft wie Toxoplasmose oder Röteln
    • Anatomische Störungen der Gebärmutter und des Gebärmutterhalses wie zum Beispiel Myome in der Gebärmutter
    • Gerinnungsstörungen
    • Hormonelle Probleme
    • Immunologische Probleme

    Risikofaktoren für eine Fehlgeburt

    Es ergeben sich einige Risikofaktoren, die häufig zu einer Fehlgeburt führen können, aber nicht müssen. Dazu zählen sowohl Faktoren, die den Körper der Mutter aber auch des Vaters betreffen sowie äußere Einflüsse. Unter Einfluss dieser Risiken kann das Ungeborene sich nicht optimal entwickeln, sodass es eventuell zu einer Fehlgeburt kommt. Risikofaktoren für einen Abort sind:

    • Viele Schwangerschaften und schnelle Schwangerschaftsfolge
    • Sehr hohes oder sehr junges Alter der Schwangeren
    • Anämie
    • Diabetes
    • Defekte Spermien des Vaters
    • Strahlungen beim Röntgen oder der Computertomographie
    • Narkosen
    • Bestimmte Medikamente
    • Untersuchungen des Fruchtwassers oder der Plazenta
    • Alkohol-, Zigaretten- und Drogenkonsum
    • Psychischer Stress
    • Zu hohe physische Belastung wie zum Beispiel falscher Sport
    • Vorausgegangene Schwangerschaftsabbrüche

    Behandlung einer Fehlgeburt

    Hat der Arzt eine Fehlgeburt festgestellt, hängt die Behandlung von der Art der Fehlgeburt sowie dem Wunsch der Mutter ab. Die Therapie richtet sich sowohl nach dem Fortschritt des Aborts als auch nach dem physischen und psychischen Zustand der Mutter. Das wichtigste Ziel es, dass alle Schwangerschaftsreste aus der Gebärmutter entfernt werden. Grundsätzlich hat die Frau die Wahl, ob Sie sich für eine stille, kleine Geburt, also einen natürlichen Abort oder für eine Ausschabung entscheidet.

    Natürlicher Abort

    Meist kann der Körper die nötigen Prozesse für einen Abort selbst in Gang setzen. Durch das Sinken des hCG-Wertes stößt der Körper die Frucht, die Plazenta und die Gebärmutterschleimhaut von selbst ab. Dies geht einher mit starken vaginalen Blutungen, Krämpfen und manchmal auch mit schwachen Wehen. Je nach Stadium der Schwangerschaft können die Fruchtblase oder die Plazenta bei der kleinen Geburt zu erkennen sein. Es besteht die Möglichkeit den Abgang mit Medikamenten einzuleiten, falls noch keine Blutungen eingesetzt haben, wie bei einem missed abort. Eine natürliche Fehlgeburt verläuft meist komplikationslos und ist für den Körper die schonendere Variante. Der Verlauf des natürlichen Aborts sollte von einem Frauenarzt oder der behandelnden Hebamme kontrolliert werden.

    Ausschabung bei einer Fehlgeburt

    Ist eine natürliche Fehlgeburt aufgrund zurückgebliebener Schwangerschaftsreste, zu starker Blutungen, eines Infektes oder anderen Faktoren nicht möglich, kann eine Ausschabung durchgeführt werden. Auch, wenn die Frau sich psychisch nicht dazu in der Lage fühlt, sich in einem aktiven Prozess mit der Fehlgeburt über Tage auseinanderzusetzen, ist die Ausschabung eine mögliche Lösung. Mit einer Kürette, welches der Arzt unter Vollnarkose der Frau durch den Muttermund einführt, werden die Gewebereste aus der Gebärmutter geschabt.

    Die Trauer nach einer Fehlgeburt

    Die Trauer nach einer Fehlgeburt ist zunächst groß. Jede Frau verarbeitet die Trauer anders. Einigen Frauen hilft es, sich damit zu trösten, dass der Embryo wahrscheinlich nicht lebensfähig gewesen wäre. Sie sehen die Fehlgeburt aus einem medizinischen Blickwinkel. Anderen hilft es, zu weinen und sich mit anderen Betroffenen auszutauschen. Wichtig ist, die Trauer zuzulassen, um sie so zu verarbeiten. Jede Art der Verarbeitung ist richtig, solange sie den Betroffenen guttut.

    Unterstützung im Fall einer Fehlgeburt

    Um das traurige Ereignis der Fehlgeburt zu verarbeiten, ist eine bewusste Trauer und Auseinandersetzung mit dem Abort wichtig. Der Kontakt zu anderen Menschen hilft, die Trauer nach einer Fehlgeburt zuzulassen. Der Partner, enge Freunde oder die eigene Familie können in dieser Zeit wichtige Ansprechpartner sein. Zwar können sie keine professionellen Tipps geben, aber oft hilft es schon, wenn sie einfach nur zuhören. Im Fall einer Fehlgeburt haben Sie auch Anspruch auf eine professionelle Begleitung. Die Hilfe einer Hebamme steht Ihnen in dem gesamten Prozess der Fehlgeburt zu. Die Kosten dafür werden von der Krankenkasse getragen. Psychologische Psychotherapeuten können bei der Verarbeitung der Trauer helfen, wenn Anzeichen auf Depressionen oder Traumata, ausgelöst von der Fehlgeburt, bestehen.

    Wieder schwanger werden nach einer Fehlgeburt

    Der Kinderwunsch nimmt in den meisten Fällen trotz Fehlgeburt nicht ab. Wann Sie nach einer Fehlgeburt wieder schwanger werden dürfen, ohne einem erhöhten Risiko einer erneuten Fehlgeburt oder anderen Komplikationen zu unterliegen, hängt von verschiedenen Faktoren ab. Ihr Frauenarzt berät Sie bezüglich Ihres individuellen Verlaufs. Allgemein gilt, dass die Frau psychisch und körperlich zu einer erneuten Schwangerschaft bereit sein muss. Ist der Körper noch nicht von der vorausgegangenen Fehlgeburt regeneriert, findet auch kein Eisprung statt. Viele Ärzte empfehlen ein Aussetzen von drei Zyklen, weil sie einen erneuten Abort befürchten. Ein erhöhtes Risiko innerhalb dieses Zeitraumes kann statistisch jedoch nicht nachgewiesen werden. Ein wichtiges Zeichen, dass der Körper zu einer neuen Schwangerschaft bereit ist, ist die Empfängnis.

    Was tun, um eine Fehlgeburt zu verhindern? Die Therapie des habituellen Aborts

    Mit dem Schmerz der letzten Fehlgeburt noch in Gedanken fragen sich viele Frauen, wie man einer erneuten Fehlgeburt bei der folgenden Schwangerschaft vorbeugen kann. Zunächst senken ein gesunder Lebensstil und der Ausschluss der Risikofaktoren das Risiko einer Fehlgeburt. Wer sich gesund ernährt, nicht raucht, großen Stress vermeidet und mehr, hat eine größere Chance, dass die Schwangerschaft beim nächsten Mal positiv verläuft. Bei drei oder mehr Fehlgeburten wird empfohlen, sich einer genaueren Diagnostik bei einem spezialisierten Arzt, zum Beispiel in einer Kinderwunschklinik zu unterziehen. So können Ursachen für den habituellen Abort gefunden und beseitigt werden. Es wird der Hormonhaushalt, Gerinnungsstörungen und der Stoffwechsel der Frau sowie die Spermienqualität des Mannes überprüft. Ebenso wird eine Chromosomenanalyse beider Partner angefertigt. Die Diagnostik erfolgt mittels Blutanalysen.

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